SEO-Inhalte sind entscheidend, um organischen Traffic zu steigern und Kosten für bezahlte Werbung zu sparen. Besonders im B2B-SaaS-Bereich können gut optimierte Inhalte Leads für nur 10–30 % der Kosten von Paid Ads generieren. Hier die wichtigsten Punkte, um erfolgreich SEO-Content zu erstellen:
- Keyword-Recherche: Finde relevante Keywords durch Tools wie Google Search Console, Ahrefs oder Semrush.
- Suchintention verstehen: Passe Inhalte an die Bedürfnisse der Nutzer an (z. B. informationelle oder transaktionale Suche).
- Content-Struktur: Nutze klare Header-Tags (H1, H2, H3) und eine übersichtliche Formatierung.
- Textlänge: Richte die Länge nach dem Content-Typ aus (z. B. 1.500–2.500 Wörter für Leitfäden).
- On-Page-Optimierung: Optimiere Title-Tags, Meta-Beschreibungen und interne Verlinkungen.
- Bild-SEO: Verwende optimierte Formate (z. B. WebP) und prägnante Alt-Texte.
- Performance-Tracking: Überwache KPIs wie ROI, organisches Wachstum und Absprungrate mit Tools wie Google Analytics.
Tipp: Aktualisiere Inhalte regelmäßig, um Rankings zu halten und die Relevanz für Nutzer zu steigern.
Mit diesen Schritten kannst du nicht nur die Sichtbarkeit deiner Inhalte verbessern, sondern auch langfristig qualifizierte Leads generieren.
Inhaltsverzeichnis
SEO & Content-Marketing für B2B: 3 grundlegende Schritte
Die richtigen Keywords finden
Keyword-Recherche ist das Fundament jeder erfolgreichen B2B-SaaS-SEO-Strategie. Ein Beispiel: Longvadon konnte seinen organischen Traffic innerhalb weniger Monate um beeindruckende 277 % steigern [3].
Schritte der Keyword-Recherche
Der Prozess der Keyword-Recherche lässt sich in vier Hauptphasen unterteilen:
Phase | Aktivität | Werkzeuge |
---|---|---|
Grundlagenanalyse | Austausch mit Vertriebs- und Kundenservice-Teams | CRM, Support-Tickets |
Datensammlung | Analyse der bestehenden Website-Daten | Google Search Console, Google Analytics |
Keyword-Validierung | Bewertung von Suchvolumen und Wettbewerb | Ahrefs (ab 99 €/Monat), Semrush (ab 129,95 €/Monat) |
Wettbewerbsanalyse | Untersuchung der Keywords von Mitbewerbern | SEO-Tools, SERP-Analyse |
Sobald diese Schritte abgeschlossen sind, folgt ein genauer Blick auf die Suchintention.
Suchintention verstehen
Eine alarmierende Zahl: 96,55 % aller Inhalte im Internet erhalten keinen Traffic von Google [6]. Häufig liegt das daran, dass Keywords nicht mit der Absicht der Nutzer übereinstimmen.
Im B2B-SaaS-Bereich gibt es vier Hauptarten der Suchintention:
- Navigatorische Suche: Nutzer wollen gezielt eine bestimmte Website oder ein bestimmtes Tool finden.
- Informationelle Suche: Hier wird nach Informationen zu einem Thema oder Problem gesucht – eine Gelegenheit, sich als Experte zu positionieren.
- Kommerzielle Suche: Nutzer vergleichen verschiedene Lösungen. Inhalte wie Produktvergleiche und Bewertungen sind hier entscheidend.
- Transaktionale Suche: Nutzer sind bereit, eine Entscheidung zu treffen – diese Keywords führen oft zu den höchsten Konversionsraten.
Das Verständnis dieser Intentionen hilft dabei, die richtigen Longtail-Keywords zu finden.
Longtail-Keywords nutzen
Longtail-Keywords spielen im B2B-SaaS-Bereich eine zentrale Rolle. Aura zeigt, wie mächtig diese Strategie sein kann: Mit gezielten Longtail-Optimierungen erreichte das Unternehmen in nur zwei Jahren 319.000 monatliche Besucher [5].
Was macht eine erfolgreiche Longtail-Strategie aus? Hier sind einige Ansätze:
- Nutzung spezifischer Fachbegriffe
- Problemorientierte Formulierungen
- Branchenspezifische Lösungen
- Konkrete Anwendungsfälle
“Der erste Schritt ist es, mit den Personen in Ihrem Unternehmen zu sprechen, die mit Kunden in Kontakt stehen (Vertriebs- und Customer-Success-Teams). Wenn Sie diesen Schritt überspringen und direkt in die Analyse- und Keyword-Recherche-Tools einsteigen, verpassen Sie wertvolle Einblicke, die den Rest Ihres Rechercheprozesses informieren können.” [4]
Content-Struktur für besseres Ranking
Header-Tags und SEO
Header-Tags helfen dabei, Inhalte zu strukturieren und die Informationshierarchie für Suchmaschinen klar darzustellen. Hier sind einige grundlegende Richtlinien:
Header-Level | Verwendung | Best Practice |
---|---|---|
H1 | Hauptüberschrift | Einmal pro Seite, sollte das Haupt-Keyword enthalten |
H2 | Hauptabschnitte | Gliedert Themen, enthält unterstützende Keywords |
H3 | Unterabschnitte | Vertieft Aspekte, nutzt thematisch verwandte Begriffe |
Diese Struktur verbessert nicht nur die Navigation für Leser, sondern stärkt auch die Keyword-Relevanz, die durch die Keyword-Recherche ermittelt wurde.
Leserfreundliche Gestaltung
Eine gut durchdachte Struktur ist besonders im B2B-SaaS-Bereich wichtig, um komplexe Inhalte verständlich zu machen [7]. Hierbei spielen kurze Absätze (3-4 Sätze), Zwischenüberschriften, Fettmarkierungen, Tabellen und passende Grafiken eine zentrale Rolle.
Diese Elemente sorgen dafür, dass Inhalte übersichtlich bleiben und Leser leicht folgen können. Ergänzend dazu ist die richtige Textlänge entscheidend, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.
Richtlinien zur Textlänge
Die ideale Textlänge hängt vom Content-Typ und der Zielgruppe ab. Laut einer Analyse von HubSpot erzielen B2B-Artikel mit 2.100 bis 2.400 Wörtern häufig gute Rankings [9].
Content-Typ | Optimale Länge | Einsatzbereich |
---|---|---|
Produktseiten | 200–500 Wörter | Features und USPs präsentieren |
Blogbeiträge | 1.000–1.500 Wörter | Informative Artikel |
Leitfäden | 1.500–2.500 Wörter | Detaillierte Anleitungen |
Pillar Pages | 3.000+ Wörter | Umfassende Themenabdeckung |
“Don’t shoot for a particular word count – just make sure you cover a topic in full. Whether that takes 500 words or 10,000, the key is that you are creating the best resource available for your target keyword.” [8]
Die Textlänge sollte immer auf die Suchintention abgestimmt sein. Ist der Text zu kurz, könnten wichtige Informationen fehlen. Ist er zu lang, riskierst du, dass Leser abspringen. Entscheidend ist, das Thema umfassend und hochwertig zu behandeln.
Diese Empfehlungen zur Struktur und Textlänge bilden die Basis für weitere SEO-Strategien, die auf Seitenebene angewendet werden können.

Willst du mehr Traffic über deine Website gewinnen? SEO ist der Schlüssel! Ich helfe dir dabei!
- Klare Analyse deiner Website und deiner Mitbewerber
- Klarer Plan für deine Website
- SEO in einfachen Worten, kein Fachchinesisch
Page-Level-SEO-Techniken
Nachdem die Content-Struktur und die Schlüsselwörter festgelegt sind, liegt der nächste Schritt in der Optimierung einzelner Seitenelemente, um das Ranking weiter zu verbessern.
Title-Tags und Meta-Beschreibungen
Studien zeigen, dass das erstplatzierte Suchergebnis durchschnittlich 27,6 % der Klicks erhält. Deshalb sollten Title-Tags (maximal 60 Zeichen) das Hauptkeyword möglichst am Anfang enthalten. Meta-Beschreibungen (maximal 160 Zeichen) sollten hingegen mit einem überzeugenden Call-to-Action und relevanten Keywords gestaltet werden, um Nutzer zum Klicken zu animieren [11].
Element | Optimale Länge | Best Practice |
---|---|---|
Title-Tag | max. 60 Zeichen | Hauptkeyword am Anfang platzieren |
Meta-Description | max. 160 Zeichen | Call-to-Action und Keywords einbauen |
“We will never quit rewriting titles. We’ve seen so many sites whose titles really suck. A lot of sites have no title; a lot of sites have a title saying ‘Top Page.’ In fact, Google almost always rewrites titles. We couldn’t provide useful results to our users if we quit rewriting titles. Experiments showed us users preferred written titles. So, we’ll continue to write titles.” – Gary Illyes, Google [10]
Diese Optimierungen bilden eine solide Grundlage, um auch die interne Verlinkung effizient zu gestalten.
Interne Verlinkungsstrategie
Eine gut durchdachte interne Verlinkung hilft Suchmaschinen, Ihre Website effizient zu crawlen und zu indexieren. Gleichzeitig erleichtert sie Nutzern das Navigieren durch thematisch verwandte Inhalte. Hierbei sollten Sie eine klare Struktur mit logischen Verknüpfungen erstellen [12].
Für B2B-SaaS-Websites empfiehlt sich beispielsweise:
- Die Homepage sollte auf zentrale Landingpages verlinken.
- Produktseiten können auf relevante Features hinweisen.
- Blog-Artikel sollten mit ähnlichen Themen verknüpft werden.
- Service-Seiten können ergänzende Angebote hervorheben.
Wählen Sie präzise Anchor-Texte und vermeiden Sie übermäßige Verlinkungen auf einer Seite, da dies als Spam gewertet werden könnte [12].
Nach der Optimierung der internen Links lohnt es sich, auch Bilder gezielt einzusetzen und zu optimieren, um die Gesamtleistung der Seite zu steigern.
Bild-SEO-Richtlinien
Optimierte Bilder tragen erheblich zur Seitenperformance bei. Je nach Anwendungsbereich eignen sich unterschiedliche Bildformate:
Bildformat | Einsatzbereich | Vorteile |
---|---|---|
WebP | Allgemeine Bilder | Hohe Qualität bei starker Kompression |
JPEG | Fotos und Screenshots | Gutes Verhältnis von Qualität zu Größe |
PNG | Grafiken mit Transparenz | Verlustfreie Kompression |
SVG | Logos und Icons | Skalierbar ohne Qualitätsverlust |
Bilder sollten auf eine Breite von 2.500 Pixeln skaliert und mit einer Kompression von 75–85 % gespeichert werden. Ergänzen Sie prägnante Alt-Texte und laden Sie Bilder mit der loading=”lazy” Funktion, um die Ladezeit zu verbessern [13]. Tools wie TinyPNG oder Squoosh helfen dabei, die Dateigröße zu reduzieren, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.
Tracking Content Performance
Die Überwachung der Content-Performance ist entscheidend für den SEO-Erfolg. Studien zeigen, dass B2B-SaaS-Unternehmen durch SEO einen ROI von bis zu 702 % erreichen können [14].
Wichtige B2B-SaaS-SEO-Metriken
Um den Erfolg Ihrer SEO-Maßnahmen zu messen, sollten Sie die folgenden Kennzahlen im Blick behalten:
Metrik | Benchmark | Messintervall |
---|---|---|
ROI | 748 % | Quartalsweise |
Kundenakquisitionskosten (CAC) | 942 € (organisch) | Monatlich |
Cost per Lead | 327 € (organisch) | Monatlich |
Organisches Wachstum | 41 % (Jahr zu Jahr) | Wöchentlich |
Absprungrate | 25-55 % | Wöchentlich |
Seitenaufrufe pro Besuch | > 4,0 | Wöchentlich |
Es ist ratsam, diese KPIs mindestens zwei Monate lang zu analysieren, bevor größere Änderungen vorgenommen werden [1]. Mit einem Multi-Touch-Attributionsmodell können Sie den Einfluss des organischen Traffics auf Leads und Kundengewinnung besser nachvollziehen [2].
Tools zur Performance-Analyse
Für die Analyse der Content-Performance gibt es bewährte Tools, die Ihnen die Arbeit erleichtern:
Google Analytics bietet:
- Verfolgung von Nutzerinteraktionen über verschiedene Plattformen
- Einblicke in die Customer Journey
- Einsparung von bis zu 50 % der Reporting-Zeit [15]
Semrush ermöglicht:
- Tägliches Monitoring von Keyword-Rankings
- Technische SEO-Analysen
- Tracking der Content-Performance
“Unser organischer Traffic hat sich versiebenfacht, wobei der Blog-Traffic über 75 % der Besuche ausmacht! Semrush ermöglichte uns die Optimierung und Durchführung unserer Content-Strategie ohne ein ganzes SEO-Team.” – Barbora Jassova, Content Strategist, Landbot [16]
Nutzen Sie diese Tools, um datenbasierte Entscheidungen zu treffen und Ihre Inhalte gezielt zu verbessern.
Bestehende Inhalte aktualisieren
Das regelmäßige Aktualisieren von Inhalten ist ein wichtiger Hebel. 42 % der Marketer berichten, dass sie dadurch den Wert ihres Content-Marketings steigern konnten [17]. Beachten Sie dabei folgende Punkte:
Analyse-Rhythmus:
- Organischer Traffic: wöchentlich prüfen
- Backlinks: quartalsweise analysieren
- Keyword-Rankings: alle zwei Wochen kontrollieren
- Engagement-Metriken: monatlich auswerten
Ein Beispiel für den Erfolg solcher Maßnahmen ist Provenir: Nach einer umfassenden Website-Überarbeitung durch Stratabeat vervierfachte sich die Anzahl der generierten Leads innerhalb eines Jahres [2].
Empfehlung: Aktualisieren Sie hochwertige Inhalte monatlich und andere Inhalte alle 6 bis 12 Monate [1]. Achten Sie darauf, dass die Updates umfangreich genug sind, damit Google sie als neu erkennt.
Durch diese regelmäßige Analyse und Anpassung bleiben Sie langfristig wettbewerbsfähig im SEO-Bereich.
Fazit
SEO-Content erfordert ein durchdachtes und kontinuierliches Vorgehen, um langfristige Ergebnisse zu erzielen. Zudem zeigt sich, dass SEO im Vergleich zu bezahlter Werbung die Akquisitionskosten deutlich reduziert [2]. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der konsequenten Nutzung von Keyword-Recherche, einer klaren Content-Struktur und effektiver On-Page-Optimierung.